Montag, 8. Februar 2016

Meine 7-tägige Dunkeltherapie vom 26.09. bis 03.10.2003

                    Meine 7tägige Dunkeltherapie 

In der Dunkelheit machen wir also nichts. Wir sind auf uns selbst ausgerichtet. Eine Entwöhnung vom Tagesgeschehen findet statt. Anfangs ist langes Alleinsein und Nichtstun tot langweilig. Es tritt eine extreme Unruhe, ein Gedankenterror auf, man will ja etwas tun, will dauernd aktiv sein. Wir glauben immer, etwas tun zu müssen. 

Man  sitzt einfach da und macht gar nichts. Erstens, um die Bewegung der Psyche genauer zu beobachten, zweitens, um die Wankelmütigkeit und Künstlichkeit von Fühlen und Denken zu erfahren. 

Und wenn nach einigen Tagen die innere Leere eingetreten ist, erscheint aus dem Inneren ein strahlend helles Licht, es ist heller als die Sonne.
Die alten Traditionen wussten, wenn keine Gedanken und Gefühle mehr da sind, wenn der reine Seins zustand dominiert, erscheint automatisch und gesetzmäßig das innere Licht.
Dieses  Licht wird immer größer und größer und erfasst schließlich den ganzen Raum. Man erfährt, es ist nichts Spirituelles, nichts Religiöses,  sonder etwas ganz Reales kommt aus meinem Inneren. Es ist also völlig normal und gut. Wenn man es erlebt  ist es schön. Es sind Erfahrungen, die jeder erlebt der für längere Zeit in die Dunkelheit geht. Es sind Gesetzmäßigkeiten, wie die Psyche auf längere Dunkelheit reagiert. Es ist eine reine Seins-Erfahrung ohne Ich.  Allen alten Völkern ist dies  hinreichend bekannt.   
Es wird einem bewusst, dass man in der Dunkelheit eigentlich mehr erfährt und der Wahrheit näher kommt als bei Tageslicht. Draußen sind wir Schlafwandler, wach werden wir drinnen, in der Dunkelheit.
In der Abgeschiedenheit von äußeren Reizen erkennen wir, alles was wir draußen tun ist künstlich, ist falsch, ist unnütz, es ist alles nur Aufregung aus Angst vor der Kopf-Leere. 
Nacht- und Tagträume, Visionen, Erscheinungen, Impulse, etc., wie ich sie während der 7-tägigen Dunkeltherapie (fastend) erträumt und erlebt habe. 
Aufgeschrieben nach eigenen Audio-Aufnahmen.    

Ankunft so gegen 11:00 Uhr. Nach einer kurzen Vorstellung schauten wir gemeinsam die Räume an. Danach ging ich gleich in die Dunkelheit. Es war ein Zimmer mit schrägen Wänden, Bad und Toilette gleich gegenüber. Ich entleerte meinen Koffer.  In Flur war ein Schrank, in dem ich meinen Anzug und das Hemd hängte. Das Zimmer enthielt ein einfaches Bett ohne Umrandung, einen Stuhl mit Armlehnen und eine am Boden liegende kleine Matratze und einen kleinen niedrigen Tisch.
Ich habe versucht mir die Örtlichkeiten einzuprägen. Die Wäsche für die nächsten Tage legte ich griffbereit im Koffer auf dem Tisch. Im Bad stellte ich die Zahnbürste, Badesalz und Trinkbecher bereit. 
Es war recht kühl im Apartment im 2. Stock. So habe ich mich warm angezogen, eine lange Unterhose, Unterhemd, 2 Paar Socken, den dicken Trainingsanzug und Hausschuhe. Das Licht wurde ausgeschaltet und ich war im Dunkeln allein.
Ich habe mich aufs Bett gelegt und versuchte mir die Räume noch einmal vorzustellen, um mich später darin zurechtzufinden.

Ankunftstag 1. Tag.
Meine erste Erkenntnis war, das ich dieses auch zu einem Teil noch Tat um Anerkennung dafür zu bekommen. 
Das Zimmer war recht kühl so habe ich versucht mich warm zu denken, es gelang mir auch zum Teil.
2. Tag.
Ich hatte einen Traum: Ich fuhr in einer Straßenbahn, unter uns war ein starkes Geräusch, da sagte jemand, unter uns ist ein U-Boot. Die Bahn fuhr weiter, plötzlich brach die Decke ein auf der die Bahn fuhr und wir waren im Wasser. Die Tasche, die ich bei mir hatte mit all meinem Geld  habe ich verloren. Wir konnten schwimmend das Ufer erreichen. Meinen Personalausweis hatte aber, ich weiß nicht aus welchen Gründen, eine andere Frau, den konnte ich von ihr wieder-haben, allerdings sehr verwaschen. Das war alles was ich besaß.

In der Frühe brachte mir Holger eine 1 1/2 Liter Karaffe mit warmem Wasser und einige Teelöffel Meersalz, den Darm zu entleeren.  Es sei eine Jogaübung aus Indien. Man soll danach auch kaum Hunger haben. Einige Zeit später hatte ich eine Darmentleerung, die recht flüssig war. Etwas später habe ich ein Solebad genommen, ich war überrascht, wie gut ich mich orientieren konnte. Was ich auszog, legte ich ins Bett, die Oberwäsche nach oben, die Unterwäsche nach unten. Danach hatte ich leichte Kopfschmerzen, vermutlich Kaffee-Entzug.

Ich möchte mich nicht weiterhin von Menschen belehren lassen, die Gott nie erfahren haben. Deshalb habe ich mich auf den Weg gemacht selbst Gott zu erfahren. Der erste Schritt ist diese Dunkeltherapie. Weiter werden folgen.

Ich bin fündig geworden, ich habe im Hochschwarzwald mitten im Wald in einem alten Haus mit eigener Quelle und sehr guter Schwingung eine DT erlebt, was ich dabei erlebt habe ist so wunderbar, das man es mit Worten nicht ausreichend beschreiben kann. Die ersten Tage waren allerdings sehr unruhig, das Ego hat getobt, aber dann wurde es immer ruhiger, der Gedankenfluss versiegte und ich hatte Gelegenheit nach innen zu kommen. Meine Gebete waren so tief, wie ich sie vorher nicht erlebt hatte, und ich habe viele Male über Das Vaterunser meditiert.
Die DT ist eines von mehreren Initiation-Ritualen wie sie in allen alten Kulturen und bei Stämmen zur Selbsterfahrung verwendet wird.       

In diesem Haus ist alles anders. Die Wände sind alle von Holger selbst bemalt. Männer in natürlicher Größe mit erregtem Penis, Fotos vom weibliche Unterkörper, Schamhaare und Scheide, etwas Oberschenkel und bis zum Nabel. Das Haus hat eine sehr gute Schwingung, früher wusste man noch wo und wie man Häuser baute.                 

Am 2. Abend hatte ich ein Lichterlebnis, der ganze Raum war mit hellgelbem Licht erfüllt, es waren aber keine Gegenstände oder Konturen zu sehen, nur grenzenloses Licht. Es war so wie die Finsternis.

Heute früh es ist wohl Sonntag hatte ich ein gegenteiliges Erlebnis, es stand eine unendlich große Wand oder Mauer vor mir, ich sah nicht als diese, sie war undurchlässig, sie reichte vom Himmel bis zur Erde. Ich bat Christus mir sein Licht zu senden, um diese Mauer zu durchdringen, aber vergebens. Sie ängstigte mich aber nicht, nach kurzer Zeit war sie weg.      

Ich mache jeden Tag meine Körperübungen, ich ziehe mich über den Boden und mache Kniebeugen. Ich trinke recht viel und habe keinen Hunger.
Sonntagnachmittag, Holger brachte mir 2 Kannen Tee und wir hatte wieder ein sehr gutes Gespräch. Ich habe ihm meinen Traum von der Straßenbahn erzählt, er sagte es sei ein sehr guter Traum, er zeigt, dass ich schon in der 1. Nacht bereit bin alles Menschliche zu lassen, alles über Bord zu werfen. Das Wort Seele kommt aus den Germanischen es bedeutet soviel wie See. Diesen Traum hat er sich aufschreiben wollen, er hat schon zwei Bücher über Traumdeutung geschrieben, sie ist ein wichtiger Bestandteil der DT.
Er hat früher auch Psychotherapie gemacht, hat aber damit aufgehört, die Leute wollen alle nur glücklich gemacht werden, keiner will durch die Problem hindurch gehen. 
Ich habe so ein Ziehen und Stechen in Kopf, vermutlich werden die Schadstoffe aus dem Kopf gezogen.

Auch über unsere Vierer Verhältnisse habe ich mit Holger gesprochen, er sagte fast wörtlich das gleiche wie Joshua, es ist kein Zufall, sonder höchste Fügung. Viele Menschen könnten davon lernen, wenn sie nur wollen, ich solle unbedingt darüber ein kleines Buch schreiben.         

In der Nacht sah ich drei nebeneinander, leicht versetzt stehende eingerahmte Bilder von unglaublicher Brillanz und Schärfe, viel schöner als ich sie jemals gesehen habe.  
Auf den Bildern waren arabische Muslime in glänzend weißer langer Kleidung und Kopfbedeckung. Im 1. Bild waren Betende zu sehen, im 2. Bild standen Männer umher und im 3. Bild marschierende Soldaten in Uniformem, ähnlich denen der Beduinen.

Wir sollten nicht über unser Alter sprechen, auch nicht daran denken. Drüben, so sagte Holger sind alle Seelen etwa um die 30 Jahre und daran sollten auch wir uns halten.  

Viele Teilnehmer kommen zur D.T. mit Utensilien, wie z.B. Jogakissen, nach einigen Tagen lassen sie alles hinter sich und sind einfach nur da.

Gerade hatte ich wieder ein sehr gutes Gespräch mit Holger. Ich erzählte ihm die Geschichte bei Aldi, dort wollte sich ein in der Schlange hinter uns stehender an uns vorbei in die kleine Lücke stoßen, die wir (Margot Edith und ich) während eines Gesprächs nicht sofort gesehen hatte. Plötzlich brachen aus mir Aggressionen hervor, die ich fast nicht mehr kontrollieren konnte. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte mich mit dem Mann herumgeschlagen. Wenn ich bei anderen so etwas  gesehen hätte, hätte ich vermutlich gesagt, so ein Pack. 
Darauf sagte Holger zu mir, das sei völlig normal, solange wir noch in dieser polaren Welt leben habe wir beides in uns. Er erzählte mir Geschichten von Weisen des Ostens, die ich früher nicht verstanden hätte. Eine ihrer Hauptaufgaben war es auch Schranken, Konzepte und Konventionen zu durchbrechen.  Frank mein Sohn lebt in einer Partnerschaft mit Kind. Er ist für mich jetzt ein gutes Beispiel, das ich jetzt zu würdigen weiß.

In der Nacht von Montag zu Dienstag hatte ich ein Lichterlebnis, ich sah ein helles gelbes Licht, das war heller und schöner als das 1. Mal. Das erste Licht war matt und milchig. Dieses aber war absolut hell grell und grenzenlos.  Dieses Lichterlebnis ist mit Worten nicht zu beschreiben, es ist Liebe pur. Licht ist Liebe – Punkt.
Etwas später sah ich so eine weiß-gekachelte Küche, davor waren schwarze Stäbe so wie Geländer. Und wieder später sah ich weitere kleinere Lichterscheinungen.

In derselben Nacht stand schwebend im Raum während eines Traumes eine Frau vor mir. Ich wurde wach und erschrak, was willst du und woher kommst du, fragte ich sie mehrmals. Holger hatte gesagt, bei derartigen Erscheinungen diese Fragen zu stellen. Diese Frau kam ganz nah an mich heran, sie schaute mich an, ging wieder etwas zurück. Sie war mittleren Alters, trug einen Mantel und eine Kopfbedeckung ähnlich ein kleiner Turban. Ich habe sie vorher nie gesehen. Geh zu Christus sagte ich mehrmals zu ihr, sie verschwand dann, ohne etwas zu sagen. Sie war weder hässlich noch schön. Ich sah sie erst im Traum, dann auch im Wachzustand.
In der Frühe hatte ich den ersten festen Stuhlgang.
   
Vermutlich Dienstagvormittag. Ich habe Fernsehen im Kopf. Als ob ich schwebend oder in einem Hubschrauber sitzend über Gebäude und Landschaften hinweg rase, die ich nie zuvor gesehen hatte. Sie waren alle hell und futuristisch vom Stil her. Ich war nicht in der Lage es zu stoppen, es raste mit großer Geschwindigkeit an mir vorbei, bei offenen und geschlossenen Augen.

Ich finde diese Dunkeltherapie und die Gespräche mit Holger unglaublich befreiend. Es geschehen Dinge, die jenseits unserer Vorstellung liegen.

Letzte Nacht hatte ich die Orientierung verloren, ich musste aufpassen nicht in Panik zu geraten. Ich verließ das Bett, nach langen herum-tasten im Halbschlaf habe ich dann wieder zurück ins Bett gefunden.     

In den ersten Tagen der Dunkeltherapie tobt das Ego, es jagt einem Gedanken durch den Kopf die fast nicht mehr zu ertragen sind. Das Ego fürchtet den Tod, es hat ja nichts zu tun. Das Ego treibt uns ständig an etwas zu tun. Es glaubt der Gedankenterror hält es am Leben.  Nach einigen Tagen wird es ruhig im Kopf

Es ist die Nacht zum Mittwoch, sie ist sehr unruhig, ich wurde ständig gezwungen zu denken, ich kam nicht zur Ruhe, nicht in mein Inneres, die Gedanken sie tobten, sie haben mich bedrängt.

Später dann hatte ich einen Traum, ich sah einen wunderschönen weiß getäfelten Raum. Die Tafeln waren mit Gold umrahmt. In der Mitte standen zwei  zierliche goldene Stühle, die ständig ihre Formen veränderten. Die Lehnen waren wechselten ihre Form, sie waren abwechselnd mal rund mal oval mal eckig. Es war wie auf einer Bühne, ich sah nur 3 Wände, oder ich stand mitten im Raum. Irgendwie erfuhr ich dass Margot, meine Frau und ich auf den Stühlen Platz nehmen sollten. Ich sah uns aber nicht darauf sitzen. Dann hatte das alles mit einer Bank oder Sparkasse zu tun. Etwa später hörte ich im Radio, die reiche Stadt Bayreuth wird heute ihren Bürgern etwas Besonderes präsentieren, sie werden es auf laufenden elektronischen Spruchbändern erfahren. Was darauf stand habe ich nicht erfahren.
Dann sah ich den Oberbürgermeister und seine Frau mit Chauffeur in einer Edelkarosse. Der Chauffeur, ein gut gekleideter junger Mann mit schwarzem spitzem waagerechten Schnauzer,  er stieg aus, setzte dem OB einen grauen edlen Hut aufs Haupt, passend zum Anzug,  und er führte den OB mit seiner Frau fort.                    
Hier lerne ich mich führen zu lassen. Wenn ich mich führen lasse, werde ich niemanden um Rat fragen und nur meiner inneren Stimme folgen. Ich habe die Freiheit,  meiner inneren Stimme zu folgen oder ihr nicht zu folgen. Der inneren Stimme zu folgen, sie nicht durch äußere Geräusche zu unterdrücken und dieser Stimme konsequent zu gehorchen. Dann beginnt die Freiheit, ein wunderbares Leben. Wenn wir unserer inneren Stimme konsequent gehorchen, dann geschieht für uns alles wie von selbst.
Die innere Stimme zu er-lauschen, ihr zu folgen und ihr konsequent gehorchen. Vorher muss man aber alle Barrieren, alle Konzepte brechen, alles muss aufgelöst werden, um frei zu sein für die innere Stimme. Wenn man es nicht macht, dann stößt man immer an die selbstgemachten selbst aufgebauten Grenzen.
Der inneren Stimme zu horchen zu erlernen, kann man vermutlich nur unter extremen oder lebensbedrohenden Bedingungen oder Situationen.

Ich habe meinen Weg zu Gott gefunden, den ich mit Christus gehe, ich brauche keine Gemeinschaft mehr.

Ich lausche der Stimme Gottes und werde geführt von den Boten Gottes.
Ich folge der inneren Stimme, ich gehorche ihr und führe aus was sie mir sagt.
Dann erfülle ich schrittweise die Aufgabe meines Erdenlebens, wobei jeder Schritt schon eine Teilerfüllung dieser Aufgabe ist.
Diese Einsicht ist wohl nur bei konsequenter Befolgung eines Inneren Weges oder unter extremen Bedingungen oder in lebensbedrohenden Situationen zu erlangen.

Der Traum von dem weiß-goldenen Raum und dem OB haben beide das gleiche Symbol, dass Margot und ich ein goldiges reiches inniges Verhältnis haben. So Holgers Traumdeutung.

Traum: Zwei einbeinige Hocker und Tisch aus Edelstahl, mit Ledersitze, noch verpackt im Supermarkt gefielen mir so sehr, dass ich sie sofort zusammen zuschrauben begann. Dann gefielen sie mir doch nicht mehr so gut, ich begann zu überlegen wohin ich sie stellen könnte, fand keinen Platz dafür, schraubte sie wieder auseinander und packte sie wieder ein. Holger konnte den Traum nicht so richtig deuten, für mich war die Deutung darin, vorher sehr genau überlegen wenn ich etwas kaufe, ob ich es überhaupt nötig habe.

Meine innere Stimme hat mit gerade gesagt, mich von der spirituellen Gemeinschaft zu lösen, der ich seit Jahren angehöre.           

Holger hatte mir empfohlen meiner inneren Stimme zu fragen, was mir wohl so bevorsteht. Zuerst zögerte ich und glaubte sie werde mir rechtzeitig etwas sagen. Dann aber habe ich sie doch ganz liebevoll gefragt, ob sie mir sagen möchte was mich so erwartet. Lange Zeit, vielleicht Stunden vergingen, bevor sie mir antwortete. 
Nach einem tiefen Gebet hatte ich folgendes Bild.
Ich sah ein Bild eines weiblichen Unterleibes, von den Oberschenkeln bis zum Nabel, schwarze Schamhaare und eine große ovale Vagina, in der ein Feuer brannte wie in einem Heizkessel einer Dampflokomotive. Es war wie ein Feuerschlund der alles verschlang, groß breit und tief. 
Die innere Stimme erhält man wenn man reif dafür ist.

Es gab am Anfang schwere Stunden, das Ego tobte wie ein wilder Affe im Käfig.
Später plagte mich dann auch noch einige Stunden die Ungeduld.
Holger ist für mich ein großer Weisheitslehrer. Ich habe mir häufig gewünscht, einen Mann wie ihn kennenzulernen. Allerdings haben wir auch in einigen Bereichen verschiedene Auffassungen. 

Vor einigen Tagen sah ich auch schön geformte Frauenkörper mit prallem Busen in engen Bikinis, zunächst nur von der Seite und von hinten. Als sie sich umdrehten und ich sie von vorne sah, war ich entsetzt von ihren Gesichtern, sie sahen grauenvoll aus, die Gesichter bestanden nur aus eckigen Kästen. Völlig entstellt.

Vorhin bin ich gestolpert und wäre beinahe gefallen. Man kommt hier nur heil und ohne Beulen  heraus, wenn man konsequent im Hier und Jetzt lebt, d.h. sich völlig auf das konzentriert was man gerade tut.  

Der chinesische Gong den Holger mir am letzten Abend gespielt hat durch drang das ganze Haus und brachte meinen ganzen Körper in eine angehobene Schwingung.

Ich werde meinen Weg zu Gott mit Christus im Herzen alleine gehen. Auf unseren Weg zurück in die ewige Heimat müssen wir auch die Eva, die das Symbol für das Weibliche ist,  wieder mitnehmen, in uns integrieren, in uns aufnehmen.  
Wir müssen  den Zustand erreichen, dass wir kein Gut und Böse mehr erkennen, wo es die Erkenntnis nicht mehr gibt, nur noch ewiges grenzenloses Sein, das Paradies oder Nirwana.


•    Ich er-lausche  meine innere Stimme und werde geführt von Gott und Seinen Boten.
•    Ich folge der inneren Stimme, ich gehorche ihr und führe aus was sie mir sagt.
•    Dann erfülle ich schrittweise die Aufgabe meines Erdenlebens. 

Am 3.10. habe ich in der Frühe einem Waldspaziergang gemacht. Danach  hatten Holger und ich ein mehrstündiges Gespräch und Frühstück. Dabei tauschten wir Bücher aus, in denen jeder eine Widmung schrieb. Holger erhielt von mir „Mein spiritueller Weg zu Gott“ und ich bekam von Holger „Das Totenbuch  der Germanen“. 
Gegen Mittag verließ ich Holger in Richtung Heimat. Mein Gehörsinn  war so sensibilisiert, dass ich unterwegs meinen PKW anhielt, wegen eines vermeintlichen Geräusches. Es waren aber nur die normalen Fahrgeräusche.

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