Montag, 19. September 2016

Nachhaltigkeit Muss ich jetzt Veganerin werden?



vegan5Bolognese mit Tofu schmeckt unserer Autorin inzwischen besser als die mit Rindfleisch.
Fleisch essen ist ökologisch nicht korrekt. Avocados essen aber auch nicht. Welche Alternativen sind wirklich besser für die Umwelt? Und was schmeckt?  Von Barbara Vorsamer
 
Ich esse gerade eine Wurstsemmel und frage mich: Darf ich das? Also, so vom Grundsatz der Nachhaltigkeit her?
Fleisch ist schließlich eine der größten Umweltsünden überhaupt: Die Massentierhaltung ist für 15 Prozent aller Klimagasemissionen verantwortlich. Das ist mehr als alle Flugzeuge, Autos und Züge zusammen verursachen. Zudem gehen 70 Prozent des weltweiten Frischwasserverbrauchs für die Fleischproduktion drauf. Fleisch ist also: böse, böse, böse. Manche halten es sogar für schädlicher als Plastik.

Als ich mit Yvonne Zwick vom Nachhaltigkeitsrat für diesen Artikel über Lebensmittelverpackungen gesprochen habe, riet sie mir: "Essen Sie lieber ein Schnitzel weniger, anstatt Plastikfolien zu zählen." Sogar das Bundeslandwirtschaftsministerium empfahl kürzlich, zugunsten des Klimas auf Fleisch zu verzichten. Im Bericht des Expertenrates steht als Ziel "die Verlagerung des Konsums auf klimafreundliche Lebensmittel".
Was sind klimafreundliche Lebensmittel?
Doch hier wird es schwierig, denn was versteht man darunter? Soll ich mir statt der Salami- Avocadoscheiben auf das Sandwich legen? Fände ich persönlich eine leckere Alternative, aber ob das der Umwelt was bringt, ist umstritten. Nicht nur, weil Avocados immer vom anderen Ende der Welt kommen (in Oberbayern wachsen sie leider nicht), für den Avocadoanbau werden dort Pinienwälder abgeholzt, künstliche Dünger und Pestizide verspritzt und Unmengen an Frischwasser verbraucht: 540 Liter Wasser für ein Kilo Avocado. Einem Bericht des britischen Guardian zufolge ist das Avocadogeschäft zudem derart lukrativ, dass kriminelle Kartelle ihre Finger im Spiel haben und die Bauern ausgebeutet werden. Bei aller Liebe zur Umwelt: Menschen sollen für meinen Konsum bitte auch nicht leiden.

Sich umweltbewusst zu ernähren, ist schon ein vertracktes Vorhaben, bevor ethische Bedenken dazukommen. Doch diese spielen natürlich auch eine Rolle. Wer grundsätzlich kein Fleisch oder keine tierischen Produkte konsumiert, tut das zumeist aus einem dieser vier Gründe:
Manchen Menschen schmeckt Fleisch einfach nicht. Sie haben es bei dem Thema beneidenswert leicht. Andere halten vegane oder vegetarische Ernährung für gesünder. Dafür gibt es keine wissenschaftlichen Belege, allerdings auch keine fürs Gegenteil. Fest steht daher nur, dass man sowohl mit tierischen Produkten als auch ohne gesund leben kann - oder ungesund.
Den meisten Vegetariern geht es ums Tierwohl. Sie halten es für unmoralisch oder nachgerade ein Verbrechen, andere Lebewesen zu töten, um sie dann aufzuessen. Veganer lehnen außerdem Tierhaltung ab, die das Ziel hat, Milch, Eier, Haare oder Haut zu verwerten.
Dieser Text konzentriert sich auf die dritte Argumentationslinie: die Tatsache, dass zahlreiche Wissenschaftler in der vegetarischen Ernährungsweise den effektivsten Weg sehen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Der Trend geht weltweit leider in die andere Richtung. Mit steigendem Wohlstand in Entwicklungsländern steigt dort der Fleischkonsum jedes Jahr weiter an, da nützt es für die Bilanz wenig, wenn der ein oder andere gesättigte Europäer zum Flexitarier wird.Flexitarier Ein Hoch auf die Flexitarier
Doch das Verhalten der anderen kann ich nicht ändern, nur mein eigenes. Jedes Schnitzel, das ich nicht esse, ist ein Schnitzel weniger, das produziert werden muss. Ich versuche also, mich vegetarisch(er) zu ernähren. Dafür muss ich an einigen liebgewonnen Gewohnheiten rütteln. Statt Wurstbrot zum Frühstück versuche ich es mit Müsli, in der Cafeteria greife ich zum Käse- statt zum Salamibrötchen. Doch besonders umweltfreundlich sind Milchprodukte leider auch nicht.
Vor demselben Problem stehe ich bei Hauptgerichten. Wo ich das Fleisch weglasse, müssen Käse, Sahne, Butter und Eier ran - und davon viel. Will ich ganz ohne tierische Produkte kochen, fällt mir wenig ein. Nudeln mit Gemüsesoße (aber ohne Parmesan leider nicht ganz so lecker) oder ein Curry mit importierter Kokosmilch aus der Dose (auch nicht ganz unproblematisch).
Wie-Wurst für uns Gewohnheitstiere
Gut sortierte Supermärkte haben eine Lösung für Gewohnheitstiere wie mich: Regalmeterweise bieten sie Tofuwurst, Sojageschnetzeltes und Seitansteak an. Weil immer mehr Deutsche zu Fleischersatzprodukten greifen, wird das Sortiment immer besser und reichhaltiger. Strenge Veganer kritisieren, dass hinter vielen Veggie-Produkten Fleischproduzenten wie Rügenwalder, Wiesenhof oder Gutfried stehen. Auch wer vegane Wurst kaufe, so ihre Argumentation, unterstütze Konzerne, die jedes Jahr mehr Tiere schlachten und exportieren.

Freitag, 2. September 2016

Quantenphysik weist auf Jesus als «Licht der Welt» hin



Robi Sonderegger
Quantenphysik weist auf Jesus als «Licht der Welt» hin
Die Quantenphysik hat ein winziges Lichtenergieteilchen entdeckt, das jedes Atom zusammenhält. Ohne diese Energiequelle würde alles zerfallen. Dr. Robi Sonderegger sieht darin einen Hinweis auf Jesus, der in der Bibel als das «Licht der Welt» bezeichnet wird.
Dr. Robi Sonderegger an der ICF Conference 2014
Der Australier Robi Sonderegger verbindet als klinischer Psychologe Kenntnisse aus seinem Fachgebiet mit dem Wort Gottes. Er ist überzeugt, dass Glaube und Wissenschaft sich nicht im Geringsten konkurrieren. Biblische Gesetzmässigkeiten würden vielmehr durch wissenschaftliche Entdeckungen bestätigt. An der ICF Conference Ende Mai 2014 im Hallenstadion Zürich verblüffte er mit erstaunlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik. Livenet bringt einen Auszug aus seiner Predigt (nachzuhören als Podcast, Track 3):
«Ich nehme euch heute mit auf eine Reise. Bitte schnallt euch an und schaltet euer Hirn ein. Wir beginnen ganz am Anfang bei der Erschaffung der Welt. Die Schöpfungsgeschichte der Bibel stellt uns nämlich vor ein Dilemma: Wie ist es möglich, dass Gott am ersten Tag Licht schaffen konnte, bevor er die Sonne erschuf? Die Sonne wurde gemäss dem Schöpfungsbericht der Bibel erst am vierten Tag erschaffen (1. Mose, Kapitel 1, Vers 16). Wie kann also Licht ohne Sonne existieren?
Mysteriöse Lichtenergie entdeckt
Um diese schwierige Frage zu beantworten, müssen wir einen Exkurs in die Quantenphysik machen. Wir alle bestehen aus Atomen, welche zu 99,99999 Prozent aus nichts bestehen. Wenn man diese Atome nun genauer untersucht, was die moderne Quantenphysik getan hat, entdeckt man eine Lichtenergie, die fast nicht zu sehen ist. Sie ist wie eine unsichtbare Kraft, die das Atom zusammenhält. Die Quantenphysik lehrt uns, dass alles im Universum durch dieses mysteriöse Licht, diese Energiequelle, zusammengehalten wird.
Hinweis auf Jesus als «Licht der Welt»
Interessanterweise sagt die Bibel etwas ganz ähnliches über diesen Mann, Jesus Christus, der als das «Licht der Welt» bezeichnet wird.
Kolosser 1,16-17: «Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.»
Die Quantenphysik hat demnach bestätigt, was uns die Bibel seit Jahrhunderten sagt.
Sichtbares wird durch Unsichtbares zusammengehalten
Was wir hier feststellen können ist, dass die sichtbaren Dinge durch unsichtbare Dinge zusammengehalten werden. Genau gleich vermittelt uns die Bibel, dass die sichtbaren Dinge durch Jesus Christus zusammengehalten werden. Jesus, das Licht der Welt, ist Geist!
Eine weitere wissenschaftliche Gesetzmässigkeit, welche biblische Wahrheiten stützt, ist die Thermodynamik: Sie geht davon aus, dass alles, was von der Energiequelle getrennt wird, stirbt. Der Apfel zersetzt sich nach einer gewissen Zeit, wenn er vom Baum gepflückt wird und keine Energie durch die Äste des Baums mehr erhält. So ist es bei allem Leben, wenn du nicht Energie investierst, wird es sich zersetzen. Ein einfaches Beispiel: Du musst nichts Dummes tun, um deine Ehe zu zerstören. Es reicht, wenn du nichts tust – dann wird deine Ehe auseinanderbrechen. Du musst auch nichts Dummes tun, um das Leben deiner Kinder zu zerstören. Du musst einfach keine Energie mehr in sie investieren, und sie werden sich ganz von alleine selbst zerstören.
Zurück zum Rätsel mit der Sonne
Es hat also nichts mit der Sonne zu tun, dass das Licht existiert, aber es hat mit dieser Energiequelle zu tun. Ohne sie kann nichts bestehen. Durch sie kann die Sonne erst existieren. Diese Lichtenergie wirkt ausserhalb von Raum und Zeit, genau gleich wie Jesus ausserhalb von Raum und Zeit wirkt. Dies könnte eine plausible Erklärung für die Wunder der Bibel sein.»
Datum: 13.06.2014
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet