Universalgelehrter
und Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.
Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem
Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr
und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit
betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von
wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns
wundern, dass diese genannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des
Abstieges entgegengehen?
Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als
Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus
zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut,
hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.
Alexander von Humboldt war ein Visionär, er kannte
das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Hat er diesen furchtbaren Weg des Abstiegs vorausgesehen?
Bertha von Suttner, österr. Pazifistin; Friedensnobelpreis 1905
(1843-1914)
»Wer die
Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er
außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt – der
hat wohl Nerven, aber - Herz hat er
nicht.«
Auszug
aus Genesis 1, 29-31 betreffend der Ernährung des Menschen:
Dann sprach Gott:
„Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der
ganzen Erde, die Samen tragen, alle Bäume mit saftigen Früchten. Euch sollen
sie zur Nahrung dienen.
Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels
und allem was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle
grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht
hatte: Es war sehr gut“.
Rosa Luxemburg.
Es gibt einen wunderbaren und tiefsinnigen Text über sie und ihre Tiere. Da
wird deutlich, dass sie die Befreiung der Tiere in einem Atemzug mit der der
Menschen nennt. »Es geht um die Befreiung aller lebenden und leidenden
Kreaturen«.
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