Unsere
helle farbenfrohe »Welt« existiert nur in unserem Gehirn, das sich im Zustand
vollkommener Dunkelheit befindet. Auch wenn unser Gehirn Geräusche
entschlüsselt, ist es im Gehirn still.
Sofern
unsere »Realität« nicht beobachtet wird, existiert sie nur in ihrer
energetischen Wellenform. Es gibt zwei verschiedene Wirklichkeitsaspekte jeder »Realität«.
Einmal durch die Linsen
unserer Augen und als Interferenzmuster.
(Sehenswert der Spielfilm „Sie leben“)
Das ist der Grund warum Menschen mit einem
höheren kosmischen Bewusstseins einen geringen Wunsch verspüren Landschaften
und Formen zu schauen oder gar sie zu berühren.
Neues aus der Hirnforschung
Unser
bewusstes Ich ist - so der amerikanische Neurobiologe Michael Gazzaniga - die
letzte Instanz, die erfährt, was in uns wirklich los ist. Es gleicht einem
Regierungssprecher, der Dinge interpretieren und legitimieren muss, deren
Gründe und Hintergründe er gar nicht kennt.
Wir
werden massiv von unserem Unterbewussten beeinflusst, ohne genau zu wissen, was
dabei mit uns passiert, wir verstehen die Sprache des Unbewussten nicht. Da wir
aber all unser Fühlen, Denken und Handeln vor uns selbst und insbesondere auch
vor den anderen sprachlich-logisch rechtfertigen müssen, erfinden wir ständig
Geschichten. Wir glauben auch in aller Regel an sie und versuchen unseren
Mitmenschen von ihnen zu überzeugen.
Sie
befinden in einem Raum, den sie ihr Leben lang nicht verlassen. Dieser Raum ist
ihr Gehirn. In diesem Raum sehen sie einen Film über die Realität. Dieser Film
ist ihr Film. Die Frage ist nur, wer schreibt das Drehbuch.
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