Quantenphysik ist lediglich das Wissen der Ur- oder
Indigenen Völker. Dem Christlichen Abendland wurde beim zusammensetzten der
Bibel unter Constantin dieses Wissen weitestgehend vorenthalten, d.h. nicht in
die Bibel aufgenommen, weil es dem Klerus und Constantin zu gefährlich schien,
oder es nicht verstanden wurde. Es gibt also auch noch in der Bibel Aussagen,
die denen der östlichen Mystik gleichen.
So braucht der verkopfte, linkshemisphärische denkende
Mensch des Westens heute die Wissenschaft der Quantentheorie, die selbst immer
noch von gewissen Kreisen weder publiziert noch verstanden werden möchte.
Denn was die Mystikern aller Glaubensrichtungen in ihrer
Innenschau intuitiv wahr genommen haben, wird heute durch die moderne
Quantenphysik weitestgehend bestätigt.
Der Physiker Fridjof Capra hat in seinem Buch „Das Tao der
Physik“ systematisch den Versuch unternommen, die Aussagen moderner Physik und
östlicher Philosophie zu vergleichen. Dabei macht er auf überzeugende Art klar,
dass die Konsequenzen der Quantenphysik unser Weltbild viel eher an die
Sichtweise des Taoismus oder Yoga heranrücken als die an den gängigen
Materialismus. Und er sah, dass die alte Hindumystik im Grunde Quantentheorie
in metaphysischer Verpackung sei.
H.P. Dürr ein Schüler Heisenbergs, der in den USA studierte
und arbeitete hatte einen Kollegen indianischer Abstammung. Als dieser seinem
Vater, der weder lesen noch schreiben konnte, erklären wollte, was er dort
studiere (Quantenphysik), antwortete der, das wisse er alles. Er hatte alles
intuitiv erfahren, weniger intellektuell.
Die moderne Physik entdeckt mit ihren komplizierten
Maschinen nur alte Weisheiten neu.
Der Buddha entdeckte vor 2500
Jahren in seiner Innenschau, dass die subatomaren Teilchen keine wirkliche
Festigkeit und Stabilität haben, sondern wie ein Strom von Schwingungen
auftreten, er nannte sie Kalāpas. Was er sah, waren wohl die Quantenwellen, die
Joseph Ratzinger, der spätere und jetzt emeritierte Papst, mit Gott verglich. Hat
der Buddha, ohne es zu ahnen, Gott entdeckt? Was der Buddha entdeckte, war so unglaublich,
dass nur Mystiker es verstehen konnten, aber heutzutage hilft die Quantenphysik immer mehr Menschen es zu verstehen. War der
Buddha der Entdecker der Quantenphysik?
Buddhisten fassen ein Objekt als Vorgang, nicht als Ding
oder Substanz auf. Wie die modernen Physiker sehen die Buddhisten alle Objekte
als Vorgänge in einem universellen Fluss und verneinen die Existenz einer
materiellen Substanz.
Die östlichen Mystiker bestehen immer wieder darauf, dass
die letzte Wirklichkeit niemals ein Objekt logischen Folgerns oder
demonstrierbares Wissen sein kann.
Absolutes Wissen ist eine völlig nicht-intellektuelle
Erfahrung der Wirklichkeit, eine Erfahrung, die in einem »meditativen« oder
mystischen Zustand auftritt. Das Grundziel ist es, den denkenden Verstand zum
Schweigen zu bringen und vom rationalen auf das intuitive Bewusstsein umzuschalten.
In vielen Formen der Meditation wird das rationale Bewusstsein dadurch zu
Schweigen gebracht, dass man seine Aufmerksamkeit auf einen einzigen Punkt, wie
z.B. den Atem konzentriert.
Viele Physiker, die in einer Tradition erzogen wurden, die
Mystik mit vagen, geheimnisvollen und höchst unwissenschaftlichen Dingen in
Verbindung bringt, waren schockiert, als man ihre Ideen mit denen von Mystikern
verglich. Glücklicherweise ändert sich diese Haltung jetzt. Nachdem Meditation
nicht länger lächerlich oder mit Argwohn betrachtet wird, wird die Mystik
selbst innerhalb der Gemeinschaft der Wissenschaftler ernst genommen.
Das Verstehen des eigenen Bewusstseins und seine Beziehungen
zum übrigen Universum ist der Ausgangspunkt aller mystischen Erfahrung. Dann
gibt es kaum noch Zweifel an der
Bedeutung der Parallelen zwischen der Weltanschauung der Physiker und der
Mystiker. Die interessante Frage ist dann nicht, ob diese Parallelen
existieren, sondern warum, und weiter, was daraus folgt.
Die Parallelen werden plausibel, wenn wir uns die
Ähnlichkeiten ansehen, die trotz der unterschiedlichen Ansätze existieren.
Erstens sind ihre Methoden rein empirisch: Physiker leiten ihr Wissen von
Versuchen ab, Mystiker von meditativen Erkenntnissen. Beides sind
Beobachtungen, und in beiden Bereichen werden diese Beobachtungen als einzige
Quelle des Wissens anerkannt.
Der Gegenstand der Beobachtung ist freilich in beiden Fällen
sehr verschieden. Die Mystiker schauen nach innen und erforschen ihr Bewusstsein
auf verschiedenen Ebenen, die den Körper als physische Manifestation des
Geistes einschließen.
Im Gegensatz zu den Mystikern beginnt der Physiker seine
Erforschung des Wesens der Dinge mit dem Studium der materiellen Welt. Beim
Eindringen in die tieferen Schichten der Materie wurde er sich der Einheit
aller Dinge und Vorgänge bewusst.
Darüber hinaus hat er auch gelernt, dass er selbst und sein
Bewusstsein ein integraler Teil dieser Einheit sind. So kommen der Mystiker und
der Physiker zu derselben Schlussfolgerung, der eine ausgehend vom Reich des
Inneren, der andere von der äußeren Welt.
Eine weitere Ähnlichkeit zwischen dem Weg des Physikers und
dem des Mystikers liegt darin, dass ihre Beobachtungen auf Ebenen stattfinden,
die den gewöhnlichen Sinnen nicht zugänglich sind.
Obwohl die Theorien der Physiker denen der Mystiker ähnlich
sind, fällt auf, wie wenig dies die Einstellung der meisten Wissenschaftler
beeinflusst hat. In der Mystik kann Wissen nicht von einer bestimmten
Lebensweise getrennt werden, die zu ihrer lebendigen Manifestation wird.
Mystisches Wissen zu erwerben heißt, sich einer Wandlung zu unterziehen.
Man könnte sogar sagen, dass dieses Wissen die Wandlung ist.
Dagegen nehmen die heutigen Physiker die Auswirkungen ihrer Theorien anscheinend
kaum zur Kenntnis, denn das Wissen ist für die praktischen Anwendung nicht mehr
erforderlich, ebenso für die Fertigung von Erzeugnissen auf der Basis der
Quantenphysik.
Für die geistige Entwicklung des Einzelnen und der
Gesellschaft ist diese o.g. Wissen
allerdings von großer Wichtigkeit. Es erklärt die Entstehung von Allem
was ist.
Die Religion der
alten germanischen Völker war eine animistische und heidnische Sicht der Welt,
die vor allem bei Naturvölkern weit verbreitet war und immer noch ist.
"Animisten" glauben, dass alle Dinge eine Seele besitzen. Das können
Tiere, Pflanzen, Flüsse, Berge etc. sein. Nach dieser Religion lebt alles und
ist beseelt, egal welche materielle Form es hat. Diese Religion besagt ferner,
dass auch alle Naturerscheinungen als etwas angesehen werden, das von
Lebenskraft und Empfindungsvermögen durch-wirkt und beseelt ist. Dabei wird
nicht zwischen den von uns heute als "belebt" und
"unbelebt" bezeichneten Bereichen unterschieden.
"Heidnisch"
heißt, dass es sich um die Religion der Landbewohner handelte, die "in der
Heide" wohnten, also nicht in den Städten lebten. Diese "Heiden"
- die Landbewohner, die Bewohner der Wälder und der kleinen Dörfer - bewahrten
viel länger ihre Mythen als die Städter, die sich mit Steinmauern umgaben und
abstrakte Gottheiten verehrten. Die Heiden bewahrten die Weisheit der Erde, das
Wissen um die Tiere, um Heil- und Naturpflanzen sowie um die fein-stofflichen
Wesen, die Naturgeister. Die Heiden glaubten, dass die gesamte Schöpfung heilig
ist. Für sie war der Schöpfergeist in
der Gesamtheit der Schöpfung gegenwärtig und die Schöpfung war im Schöpfer
enthalten.
Alle frühen
Europäer, wie auch die Völker der Eingeborenen überall auf der Welt, verehrten
die Naturgeister. Ihre Götter und Göttinnen lebten im Himmel, im Wind, in den
Flüssen, in den Bergen, Bäume und Tieren. Ihre heiligen Plätze, ihre Orte der
Kraft und der Heilung, waren die heiligen Haine und die Steinkreise. In dieser
Religion wurde also die nichtmenschliche Welt der Natur anerkannt und
respektiert.
Die Einwohner
Europas sahen vor dem Aufkommen des Christentums die Welt ganz ähnlich wie die
schamanistischen Kulturen in Amerika, Asien und Australien. Sie waren sich der
Heiligkeit und der Verbindung aller Lebensformen untereinander bewusst.
In Europa hielt die
animistische Religion der germanischen und keltischen Völker dem zweifachen
Angriff durch das Christentum und dem Neid des aufstrebenden patriarchalischen
Mediziner-Establishments nicht stand, dass sich gegen die "weisen Männer
und Frauen" stellte, die die traditionelle Kräuterheilkunde und
schamanistische Praktiken beibehielten. Er fand seinen traurigen Höhepunkt in
der Vernichtung von neun Millionen Hexen während der Inquisition. 90 Prozent
von ihnen waren heidnische Frauen. Viele hatten versucht, das alte weibliche
Wissen von der Kräuterheilkunde und der Geburtshilfe zu bewahren.
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